Einen Boom unter den Kunstköder-Angler erlebt zur Zeit der sogenannte Dropshot-Rig. Eigentlich für das vertikale Fischen gedacht, melden immer mehr Uferangler Erfolge mit dieser Montage so, dass wir diese aus Amerika stammende Angeltechnik hier vorstellen möchten.
Der Dropshot Rig eignet sich hervorragend zum Angeln auf Barsche und Zander bzw. ist eine Abwandlung die sich Diagonal Drop Shot nennt. Hängerverdächtige Regionen lassen sich gut mit dieser Montage befischen. Dabei wirft man die Montage aus und lässt sie zum Grund sinken. Nachdem man die Montage einige Sekunden hat liegen lassen, erweckt man den Köder mit einigen Zupfern zum leben. Nachdem man dies 1-2 x wiederholt hat, holt man die Montage etwas heran und beginnt dann von neuem.
Eine weitere Möglichkeit ist, die Montage langsam einzuholen und dabei mit der Rute zu zittern, damit Leben in den Gummiköder kommt. Amerikaner schwören auf diese Montage bei Schwarzbarschangeln um besonders beissfaule Fische zum Anbiss zu verleiten. Wie man gut auf der Abbildung sehen kann ist der Dropshot Rig eine recht einfache Montage. Bei dem die Hauptschnur an ein Grundblei geknüpft wird, der Köder sollte mit einem Palomarknoten ca. 20 bis 50cm über dem Grund platziert werden.
Als Köder finden fast jede Form von Kunstködern Verwendung (zBsp. Berkley Gulp), man sollte den Köder aber so wählen, dass dieser parallel zum Grund steht. Dem Blei sollte man um Schnurdrall zu vermeiden, einen Wirbel vorschalten oder wie auf der Abbildung ein Birnenblei mit eingegossenem Wirbel benutzen.
Diese Angelmontage eignet sich auch sehr gut zum Eisangeln!